Die Sehnsucht weckt, ich wache auf
Die Decke warm, doch nicht der Raum
Das leere Bett macht Herzen laut
und ohne Bett macht Kälte taub
Bleibe wach durch die Uhr die tickend mir die Sinne raubt,
raff mich auf und gucke raus
Die Nacht sie bleibt, sie hört nicht auf,
paar Sachen an und nehm reiß aus
Bloß Minuten nehmen ihren Lauf:
Zu schön der Samt, die Welt zu rau,
zu dumm nur, wenn der Rest zu schlau...!
Die Augen zu trotz Diashow
Erinnerung zu ungenau
Bilder blitzen vor mir auf:
Schwarz auf weiß und grau in grau,
die Polarroyts sind zu verstaubt,
als das die Kerze auf dem Foto Eis wegtaut
Damals verdrängt, heute vertraut
Niemand weiß, und jeder glaubt
Doch wer Dichtern ihre Sprache raubt
bekommt als antwort Ghoetes Faust