Mit schwierigen schritten, die Nacht ist noch jung
Der Wege entglitten, die zeit geht nicht um
willst du mehr von der Welt als nur matte Fassaden
und die schatten fangen an deine schritte zu jagen
weitesgehend sehnend nach licht in der Ewigkeit
bleibst du paranoides wesen nicht stehen und du siehst nicht was bleibt
und sie rufen doch, und sie flehen dich an
und sie reißen die Hände hoch
laufen schneller und schneller und trotz jedem versuch
kommen sie nicht näher heran
als die Depression es erlaubt und sie schwebt wie ein Tuch
über dir
und du rennst in die Ewigkeit, stolperst und fällst
und du stehst wieder auf du bist nicht bereit
aufzubgeben , dich selbst und die Welt
und den Moment und die Erinnerung
und du denkst, und du siehst die zeit wie auch SIE rennt
und trotz schreien und räuspern so langsam verstummt
bis jetzt hat sie dir gesagt wohin
hat dich getrieben dir fehlte der sinn in den taten
wie sehr hast du dir gewünscht sie solle aparten
Menschen wie dir keine Richtung bestimmen
Und jetzt sollst du verloren sein?
Irregeführt nie geboren sein, doch du willst leben
Du bekommst die ganze Welt nicht hinein
in deinen kopf
und da ist längst schon eine, deine eigene, große verbleibende
wehtaten meidende, Schicksals befreiende
doch nicht existente
von Worten verblendete
mit Füßen getreten, verachtet geschändete
Welt
und es ist allein die flucht die dich hält
durch die Nacht, in den tag der Tagtraum hat nichts gebracht außer nah
der Enttäuschung verweilende blicke
von vergangenen Bildern und in Zukunft zeigende Augen
verführende, dir schmeichelnd tiefblaue
und auf die Welt zeigend dagegen so graue
und du weißt du willst blind sein
mit taubblinden Gemüte soweit ist es schon
gehst du dem morgen entgegen und jetzt bleibst du verschont
denn du siehst nicht mehr wie der weg die entflieht und du hörst nicht mehr das minimalistische Lied der Enttäuschung
die stimmen die dir sagen das du schuld bist
und es fängt an zu regnen
schon wieder verschwindet das licht
doch du siehst es hingegen den tagen zuvor nicht
und du merkst nur Wut in deinem bauch
und da hämmern im kopf
die schuld sie will raus
und so erschöpft wie du bist fängst diesmal du an zu schreien
bettelst und weinst jeder kann dich hören dich sehen
doch kein einziger weiß
wer du bist wie du heißt
zu weit weg von zuhause
zu nah an der Maßlosigkeit
resignierst du komplett hälst dir den mund es verstummt nun was schreit
erstickst deine tränen in weiteren wegen, verrennst dich in ebnen und bergigen Gegnen
schon lange beschlossen dem Herren deine stimme zu geben
soll er es doch machen und reden
wenn selbst die tränen sie nicht erwachen lassen
nie wolltest du schlecht sein
fängst an sie zu hassen, die lebenden
du kannste s nicht fassen und fängst an dich zu schämen
doch es ist zu spät!