Sonntag, 27. März 2011

Wenn Kinder schatten in ihren Augen tragen

Am Anfang aller war es dunkel, sagten sie…
Am Anfang aller ward es licht und alles wuchs
Am Anfang unser war es hell,
weiß ich da ihr es sagt doch ich erinnere mich nicht!

Aus dem Gedanken an die liebe sollte ich leben
und aus dem Wunsch nach leben soll ich lieben?!
...und ich liebte es zu entdecken!
Damals hat niemand mir gesagt das es trostlos ist wenn man versteht.
Ich entdeckte und lief und lernte
lernte Menschen kennen die mit mir laufen wollten um noch mehr zu entdecken

...Ich war so stolz sie freunde zu nennen!

So stolz das wir gemeinsam die Mauern niederrissen die uns von der Welt trennten
auf das wir schnell merkten das mauern niederreißen neben Freiheit auch bedeutete schutzlos zu sein
aus angst reichten wir uns die Hände

"ich hab mal gelesen das es nicht drauf ankäme stark zu sein, sondern sich wenigstens einmal stark zu fühlen"
Doch so erfinderisch Not auch macht, aus der Situation entstanden Versprechen, ja ich lernte zu vertrauen
ich sah was es heißt mutig zu sein. Es kamen erste Kämpfe , erste Siege aber auch de ersten Wunden

ich begriff schnell was es hieß "du hast nur eine Hand voll wahrer Freunde"  weil ich noch schneller sah wie versprechen gebrochen wurden und meine wunden zu narben machte

Am Anfang war es hell und jetzt schon trübt sich der Himmel. und wenn die Sonne schien dann nur um unsere schatten so hoch wachsen zu lassen das wir nicht mal über unsere eigenen springen konnten

ouhjaaa... uns machte es nichts aus wir liefen jetzt einfach der sonne entgegen um alle schatten hinter uns zu lassen, und wir waren geblendet doch es tat gut nichts zu sehen!

wie eine Blume wuchsen wir zum Licht
und wir gedeihten und reiften.    und nach einem heftigem Gewitter kam der erste Frühling.  und die ernte trug erstmals Früchte und wir lernten zu teilen, zu geben und zu nehmen.
die erste hand die wärmte damals hatten wir das Gefühl die sonne gar nicht mehr zu brauchen wir hatten uns<3
der erste Kuss... der erste Sex... das erste Delirium nachdem wir merken mussten was es heißt  zu vermissen doch  wir lernten nur wie man den Schmerz betäubt
so lang bis man die ganzen Gedanken wieder auskotzt , die ersten male auf die Treppen von Freunden und irgendwann auf Papier mit stift und zettel Freiheit schaffen ... im kopf

Nach der schweren zeit schien es so als ob nichts ist wie es scheint und ich begann zu lächeln ,  nur manchmal und ich blicke auf die narben von damals zähle die neuen und beginne vorsichtig zu sein.

Zu groß war das Risiko mein eigenes Gesicht hinterher nicht wiederzuerkennen die verbände um die arme reichten mir.

Nach dem Entdecken und Lernen kam das vergessen.  Das schwerste am vergessen ist wohl die Gewissheit niemals  übers verdrängen hinaus zu kommen.  Du kannst entweder verzeihen und  damit leben oder versuchen  es in den Gedanken an die dinge zu ersticken die du danach auch am liebsten wieder vergessen würdest.

Also hieß es wegsehen!  Die Augen schließen, sich Ohren und mund zuhalten und sich abzuwenden von all dem was schmerzhaft an all das erlebte erinnert

Aphartie reicht mir nun die hand und sie ist eisig!  Doch kalte herzen können nicht erfrieren dachte ich und nahm sie dankend ängstlich an und hielt sie fest.

Mit der anderen hand schob sie alle die immer bei mir waren zur Seite und winkte selbst die kleinen dinge ab.  Und als ich in einem Moment der Hektik mein gesenkten kopf erhob sah ich das ich nicht allein war in dem wie ich mich führen ließ.   Der eine verbrannte sich an der heißen hand der Wut und wusste das der schmerz ihn ablenken würde die andere tanzte mit der Trauer in einer ewigen Nacht im regen.

Wir sind nun jugendlich, junge erwachsene und unsere Eltern wurden durch unsere Begleiter ersetzt was es unmöglich machte uns in die herzen zu schauen

Das alles machte so müde.  Und mit den Jahren starb er an den schmerzen und sie schlief auf ewig in des trauers armen

Ich bin gefangen in zweifeln die die Erfahrung mir brachte weil das verdrängen mir verschwieg wer ich jetzt noch war

Gucke ich in den Spiegel weiß ich nur was ich geworden bin.   Der prsonifizierte hass auf die Welt verhindert durch die Aphartie zu schreien, zu schwach etwas zu ändern und zu stolz das zuzugeben 

Doch ich höre es immer flüstern und es sagt das sich alles von alleine zeigen wird und ich lächle dann immer  bis ich mich schäme an dem bereits feststehenden  ende der Welt Freude gefunden zu haben

Und ich kann schwören auf alles woran ich glauben kann das jeder von euch seinen Begleiter erkennt doch ich weiß es tut weh deshalb werdet ihr niemals versuchen die Augen zu öffnen….

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen