Montag, 20. Dezember 2010

Gedankensturz


wie eine Sirene  sprengt ein Satz meinen kopf
und wie unter Quarantäne lieg ich stumm wie infiziert
zwischen stücke meiner selbst den Gedanken und Gefühlen
und drohe zu erfrieren und alle mit in den Tod zu reißen wenn nur noch etwas mich berührt

kein blick nur noch ein leeres starren
das loch hinauf in das licht aus dem ich kam
krepiere ich mit gebrochenen Knochen und kann mich nicht rühren
noch um Hilfe schreien
während die Dämonen in mir wühlen
fressen sich an Ängsten satt bis es mir schwarz vor Augen scheint

ersetzt durch resigniertem hass
lenkt mich nun der stolz den sie gebrochen hat
und lass das Kind verbluten um mich zu retten
sperr die Gefühle ein benutz meine Wut als ketten
um alles wegzuschließen was bis zur stunde an mir heftet

jetzt ist es soweit
ich schenkte einst ihr meine stimme
jetzt schenke ich dir meine Heiterkeit
und verschwinde
nehmt was ihr könnt zerbrecht eure Leiber
denn was ihr in mir kennt
das alles gab es einmal
vor meinem Sturz doch noch gedankenschwer
krieche ich nun noch gedankenleer
und suche nach einem Ausweg
während das Loch von ihr zugeschaufelt wird….

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