Blutrot färbt sich die Unschuld in der ich meine Hände wasche,
Kreidebleich mein Gesicht
Eiskalt der letzte Blick den ich erhasche
Auf das verwesende Gericht
Wie Jesus am Kreuz
So stirbt nun der Mensch an der Front
Bei dem bloßen Versuch, geblieben bis heut’
Zu vergessen, verzeihen, zu sein als Freund
So sind die Füße,
marschierend über Leichenhaufen
nur noch eine Maschine der Rache
um zu büßen,
um die Welt auf Schlacht zu taufen
Gottlos im Geiste.
Voller Wut in den köpfen
Während die Klingen der angst ihre Opfer zerreißen
Und der Mund schreit nach den Kämpfen
„GENUG!“…….
Wird mir denn die Verachtung vergeben?
Zum Leiden und zum Sterben hier auf Erden geblieben!?
Wie soll ich siegen?
Sie wollen mit Spott und Verachtung die Wahrheit verbiegen
Und mich als Helden sehen?!
Dabei schaff ich es nicht mal auf eigenen Beinen zu stehen!
Man sagte mir die Schmerzen verschwinden,
wozu?
Damit die Narben mehr noch als meinen Körper schinden?
Wer soll mir jemals verzeihen,
was ich den Menschen antat
und wer kann sie trösten?
Und wem soll ich vergeben,
was ich tun musste und mit angesehen hab?
Wer kann mich erlösen?
Es müsste ein Wunder geschehen
Doch sind die Helden alle fort…!
Sie haben es mit angesehen
Und sind in den Flammen des Krieges erfroren
Wie sie gehen alle dahin..
Auf dem Grabstein gemeißelt:
Bitte sage mir, dass ich ein guter Mensch gewesen bin…!“
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